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Dienstag, 1. Mai 2012
Freitag, 27. Januar 2012
Schummerung als Garmin Custom Map
Mit Maperitive lassen sich für frei wählbare Kartenausschnitte Reliefkarten mit Schummerung erzeugen. Maperitive greift hierzu auf die SRTM-Daten der Nasa zu, lädt sie herunter und kann Reliefkarten in drei verschiedenen Stilen erstellen.
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| Reliefkarte im Standard-Stil |
Die Reliefkarten können als Rasterdatei exportiert werden und anschließend mit MAPC2MAPC in Garmin Custom Maps umgewandelt werden, wobei MAPC2MAPC noch 7zip benötigt, um die kmz-Datei für Garmin-GPS zu erstellen. Für die Herstellung der Custom Maps kann man die Version 258 von MAPC2MAPC verwenden, die als "free" eingestuft ist.
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| Einstellungen für MAPC2MAPC |
Bei der Herstellung einer Custom Map mit Schummerung stellt man in MAPC2MAPC eine DrawPriority von 40 ein. Dadurch werden Höhenlinien, Straßen, Wege etc. im Vordergrund dargestellt, während die Schummerung dann die "Landmasse", wie z.B. Wälder überdeckt, aber ein plastisches Bild ergibt. Weitere Einstellungen (Edit -> Preferences) für MAPC2MAPC sind in der Grafik dargestellt. Die "JPEG-Quality" kann man bei Bedarf noch reduzieren, um ggf. Speicherplatz zu sparen.
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| Links: OSM-Freizeitkarte - Rechts: OSM-Freizeitkarte mit Reliefkarte |
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| Links: OSM-Freizeitkarte - Rechts: OSM-Freizeitkarte mit Reliefkarte |
Die Beispiele sind Screenshots von einem Dakota 20 und stellen das Gebiet nördlich von Herzberg (Harz) dar. Für eigene Versuche habe ich eine Reliefkarte im kmz-Format zum Download gestellt, die den gesamten Harz abdeckt (1,5 MB). Eine Einführung in die Arbeit mit Maperitive, die auch den Export von Karten beschreibt, steht im pdf-Format ebenfalls zum Download.
Bei der Verwendung von Reliefkarten als Custom Map sollte man berücksichtigen, ob man zusätzlich andere Custom Maps benutzen möchte. Die von mir erstellte Karte für den Harz umfasst bereits 66 einzelne "Tiles".
Link zur OSM-Freizeitkarte.
Alle OSM-Karten: © OpenStreetMap und Mitwirkende, CC-BY-SA
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Sonntag, 22. Januar 2012
OSM-Karten herstellen
Da ich mich seit einiger Zeit mit der Herstellung von druckfähigen Karten aus den OSM-Daten beschäftige, bin ich bei Maperitive gelandet. Über das Programm hatte ich ja schon berichtet, da es für verschiedene Aufgaben ganz nützlich ist, u.a. hilft es bei der Erstellung von Garmin-Karten.
Die Stärke von Maperitive liegt aber eigentlich in der individuellen Darstellung von OSM-Daten. Mit Maperitive lassen sich die "Rohdaten" im xml-Format herunterladen und dann entsprechend den eigenen Wünschen darstellen.
Hat man sein Layout gefunden, können die Karten im Raster- oder Vektorformat (svg) exportiert und gedruckt werden oder in anderen Anwendungen Einsatz finden. Maperitive unterstützt beim Export von Rasterkarten die Ausgabe von Kalibrierungsdaten im map-Format (für OziExplorer) oder im kml-Format.
Als Einstieg in die Thematik habe ich ein "How To" im pdf-Format online gestellt. [Download].
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Samstag, 14. Januar 2012
OSM-Daten mit Maperitive laden
Um OSM-Daten im xml-Format zu laden, hatte ich im Artikel "Garmin-Karten aus OpenStreetMap-Daten erstellen", zwei Möglichkeiten aufgezeigt, die jedoch etwas "hakelig" waren.
Größere Datenmengen der OSM-Daten werden besser über die Xapi-Schnittstelle geladen. Um sich nicht mit den Details der Xapi-Abfrage auseinanderzusetzen, kann man Maperitive nutzen. Dort ist Xapi integriert.
Nach dem Download von Maperitive braucht man das Zip-Archiv nur in einen beliebigen Ordner entpacken und dann "Maperitive.exe" mit einem Doppelklick starten. Nachdem man die Info-Fenster in Maperitive geschlossen hat, sieht man die OSM-Online-Karte im Mapnik-Stil.
Jetzt wählt man den gewünschten Kartenausschnitt durch Zoomen und / oder Verschieben der Karte, und kann auch einfach die Größe des Kartenfensters in Höhe und Breite verändern, um den gewünschten Kartenausschnitt zu erhalten.
Ist der Kartenausschnitt gefunden, fixiert man ihn mit dem Befehl "Map" -> "Set Bounds".
Zoomt man jetzt heraus, erkennt man ein gestricheltes Rechteck, das das Gebiet zum Download der OSM-Daten markiert. Möchte man ein anderes Gebiet wählen, hebt man die Markierung mit "Map" -> "Clear Bounds" wieder auf.
Mit dem Befehl "Map" - > "Download OSM Data" wird der Download gestartet.
Im sogenannten "Commander" unterhalb des Kartenbildes werden die entsprechenden Befehle und Antworten von Maperitive gelistet. Je nach Größe und Auslastung der Server kann die Anfrage etwas dauern.
Wenn der Download abgeschlossen wurde, erscheint im Fenster "Map Sources" ein neuer Eintrag: "OSM File (not saved)". Maperitive speichert die Daten nicht automatisch auf der Festplatte.
Um die Daten zu speichern, gibt man am "Command Prompt" ein:
list-sources
Im "Commander" erscheint eine Auflistung aller Datenquellen, die momentan unter "Map Sources" gelistet sind. Wenn man keine anderen Daten geladen hat, ist der vierte Eintrag jeweils "OSM-File (not saved)".
Um die OSM-Daten zu speichern gibt man am "Command Prompt" ein:
save-source index=4 file=test.osm
Hiermit wird Maperitive angewiesen, den vierten Eintrag, also die OSM-Daten, unter dem Namen test.osm zu speichern. Man kann den Dateinamen auch durch ein Verzeichnis, z.B. G:\Daten\test.osm, ergänzen, um den genauen Speicherort festzulegen. Gibt man nur einen Dateinamen an, wird die OSM-Datei im Maperitive-Verzeichnis gespeichert.
Hinweise
Man kann den Befehl "list-sources" auch überspringen. Hat man mehrere Datensätze geladen, kann der Befehl dazu dienen, den korrekten Index-Eintrag zu finden.
Man kann die hier in blau dargestellten Befehle in die Zwischenablage kopieren und in Maperitive am "Command Prompt" einfach mit Rechtsklick einfügen.
Im Fenster "Map Sources" kann man den gelben Stern vor jedem Eintrag anklicken, um die Darstellung der Daten ein- und auszuschalten.
Die gespeicherten OSM-Daten können mit Maperitive zur Offline-Darstellung genutzt werden.
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Donnerstag, 7. April 2011
Maperitive (Update)
Seit einigen Tagen steht Build 1154 von Maperitive zum Download. Die Liste der Neuerungen gibt es hier, weitere Infos zum Programm in einem früheren Beitrag.
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Sonntag, 13. März 2011
Maperitive (Update)
Mittlerweile gibt es Maperitive in einer neueren Version (Build 1141). Das Verfahren zum Exportieren von Landkarten funktioniert jetzt nicht mehr so, wie in meinem ersten Artikel beschrieben.
Die aktuelle Vorgehensweise: mit Set Bounds den Ausschnitt festlegen und dann per Kommandozeile den Kartenexport vornehmen. Vorher zoomt man soweit in den Kartenausschnitt, bis man eine passende Zoomstufe erreicht hat. Die Zoomstufe kann man in der Statuszeile am unteren Fensterrand ablesen.
Beispiel: export-bitmap file=output\output.jpg zoom=16 kml=false
Hiermit wird der Kartenausschnitt als jpg-Datei in der Zoomstufe 16 in die Datei "output.jpg" in das Unterverzeichnis "output" im Maperitive-Ordner geschrieben. Die kml-Ausgabe wird unterdrückt. Mögliche Formate für die Ausgabe sind: jpg, png, tiff, gif, bmp, emf und wmf.
Maperitive hat gestern einjährigen Geburtstag gefeier und Igor Brejc hat einen Ausblick auf kommende Features veröffentlich:
"My general goal is for Maperitive to become a tool for making high-quality maps with emphasis on scripting and automation."
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Freitag, 4. März 2011
Maperitive - OSM Daten als Desktop-Anwendung nutzen
Maperitve nutzt die Daten des OpenStreetMap-Projektes und läuft unter Windows und Linux.
Es ist eine umfassende Software, die viele Optionen bietet, um eigene Karten aus den OSM-Daten zu erstellen und Karten aus dem OSM-Projekt zu exportieren. Maperitive steckt nach Angaben des Authors noch in der Entwicklung. Die aktuelle Version (Build 1139) lies sich ohne Probleme unter Windows XP starten. Eine Installation ist nicht notwendig, einfach die Daten des ZIP-Archives in einen separaten Ordner entpacken und die Datei "maperitive.exe" ausführen.

Nach dem Start präsentiert sie Maperitive mit einem Kartenfenster, der Commander-Box und der Box Map Sources. Die Größe des Kartenfensters kann man verändern, in dem man mit der Maus den unteren Rand verschiebt.
Die Naviagtion im Kartenfenster erfolgt entweder über die Maus (das Scrollrad zoomt den Kartenausschnitt) oder die Tastatur. Die Pfeiltasten verschieben den Bildausschnitt, "+" und "-" zoomen das Bild.
Mit "Set Home" kann ein Kartenmittelpunkt definiert werden, zu dem man mit "Go Home" schnell zurückkehren kann.

"Set Bounds" setzt einen Rahmen um den aktuellen Kartenausschnitt, "Clear Bounds" hebt die Grenze wieder auf.

Mit dem Rahmen lässt sich ein Kartenausschnitt definieren, den man als Bitmap (png) oder Vektor- Datei (svg) exportieren kann. Man setzt erst die Grenzen des Exports fest und zoomt anschließend in die Detailstufe, die man exportiert haben möchte.
Mit "Export to Bitmap" werden die Daten im png-Format exportiert. Hierzu legt Maperitive automatisch ein Unterverzeichnis "Export" im Programm-Verzeichnis an. Dort findet man die Bitmap-Datei, sowie Dateien zur Georeferenzierung im Format *.map (OziExplorer), *.kml (GoogleEarth) und *.pgw für andere Anwendungen, wie z.B. GIS-Software.
Der Export scheint jedoch noch fehlerbehaftet, da tlw. eine unvollständige Bitmap erzeugt wird, die weisse Flecken (fehlende Tiles) enthält. Hier muss man ggf. mit "Set Bounds" einen kleineren Bereich für den Export festlegen.
Will man mehrere Ausschnitte exportieren, sollte man die Dateien umbenennen, da Maperitive immer den Dateinamen "output.*" verwendet.
Die Software bietet weitere umfangreiche Möglichkeiten, die im Online-Handbuch (englisch) dokumentiert. Einige Hilfen auf deutsch findet man im OpenStreetMap-Wiki.
Es ist eine umfassende Software, die viele Optionen bietet, um eigene Karten aus den OSM-Daten zu erstellen und Karten aus dem OSM-Projekt zu exportieren. Maperitive steckt nach Angaben des Authors noch in der Entwicklung. Die aktuelle Version (Build 1139) lies sich ohne Probleme unter Windows XP starten. Eine Installation ist nicht notwendig, einfach die Daten des ZIP-Archives in einen separaten Ordner entpacken und die Datei "maperitive.exe" ausführen.

Nach dem Start präsentiert sie Maperitive mit einem Kartenfenster, der Commander-Box und der Box Map Sources. Die Größe des Kartenfensters kann man verändern, in dem man mit der Maus den unteren Rand verschiebt.
Die Naviagtion im Kartenfenster erfolgt entweder über die Maus (das Scrollrad zoomt den Kartenausschnitt) oder die Tastatur. Die Pfeiltasten verschieben den Bildausschnitt, "+" und "-" zoomen das Bild.
Mit "Set Home" kann ein Kartenmittelpunkt definiert werden, zu dem man mit "Go Home" schnell zurückkehren kann.

"Set Bounds" setzt einen Rahmen um den aktuellen Kartenausschnitt, "Clear Bounds" hebt die Grenze wieder auf.

Mit dem Rahmen lässt sich ein Kartenausschnitt definieren, den man als Bitmap (png) oder Vektor- Datei (svg) exportieren kann. Man setzt erst die Grenzen des Exports fest und zoomt anschließend in die Detailstufe, die man exportiert haben möchte.
Mit "Export to Bitmap" werden die Daten im png-Format exportiert. Hierzu legt Maperitive automatisch ein Unterverzeichnis "Export" im Programm-Verzeichnis an. Dort findet man die Bitmap-Datei, sowie Dateien zur Georeferenzierung im Format *.map (OziExplorer), *.kml (GoogleEarth) und *.pgw für andere Anwendungen, wie z.B. GIS-Software.
Der Export scheint jedoch noch fehlerbehaftet, da tlw. eine unvollständige Bitmap erzeugt wird, die weisse Flecken (fehlende Tiles) enthält. Hier muss man ggf. mit "Set Bounds" einen kleineren Bereich für den Export festlegen.
Will man mehrere Ausschnitte exportieren, sollte man die Dateien umbenennen, da Maperitive immer den Dateinamen "output.*" verwendet.
Die Software bietet weitere umfangreiche Möglichkeiten, die im Online-Handbuch (englisch) dokumentiert. Einige Hilfen auf deutsch findet man im OpenStreetMap-Wiki.
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