Das Kartenupdate - für lange Winterabende
Vorgewarnt durch diverse Hinweise im Internet habe ich für das nüvi ein vollständiges Kartenupdate aktiviert. Über das "Garmin Map Update" (GMU) wird die Verbindung zwischen nüvi und Internet hergestellt. Über Optionen des GMU habe ich die Aktualisierung der Karten auf dem nüvi und die lokale Speicherung der Karten ausgewählt. Ein entsprechender Hinweis im GMU, dass dies längere Zeit beansprucht, habe ich zur Kenntnis genommen. Nach dem Update habe ich ca. 2,4 GB digitale Karten auf meiner Festplatte gefunden.
Insgesamt hat der Vorgang (Download, Überprüfung und Vorbereitung der Daten sowie Kopieren zum nüvi) ca. 3 h gedauert, wobei sich mein PC (Windows XP) zwischenzeitlich aus unerfindlichen Gründen "aufgehangen" hatte. GMU war allerdings so intelligent, die Arbeit an der unterbrochenen Stelle aufzunehmen.
Die lokal auf dem PC gespeicherten Kartendaten können mit der kostenlosen Garmin-Software "Basecamp" auf dem PC genutzt werden. Basecamp erkennt bei der Installation automatisch die Kartendaten und intgeriert sie in das Programm, genauso wie Karten aus einer Mapsource-Installation.
Die Garmin-POI-Sammlung
Die im Lieferumfang enthaltenen POI-Sammlung ist für den ersten Einstieg zu gebrauchen, allerdings gerade im Bereich "Einkaufen - Lebensmittel" nicht auf dem aktuellen Stand. Hier fehlen einfach Geschäfte, die schon mehrere Jahre existieren. Da man mit dem kostenlosen "POI-Loader" von Garmin eigenen POI erstellen kann, bzw. vorgefertigte POI-Listen aus dem Internet nutzen kann, ist eine Anpassung an die persönlichen Wünsche recht einfach möglich. Garmin bietet auf seiner Seite ebenfalls in diversen Kategorien Daten an. Eine große Auswahl an kostenlosen POI-Listen findet man z.B. unter www.pocketnavigation.de . Mit dem POI-Loader können die POI entweder direkt auf das nüvi überspielt werden, oder alternativ auch lokal auf dem eigenen PC gespeichert werden.
Das nüvi personalisieren - oder "Pimp my nüvi"
Das (Fahrzeug)Symbol für die Lagedarstellung lässt sich austauschen. Einige Modelle sind bereits auf dem nüvi vorinstalliert. Weitere lassen sich aus der Garmin-Garage einfach übernehmen. Per Webinterface können die Symbole direkt von der Webseite auf das nüvi kopiert werden.
Neben den Standardstimmen (Steffi und Frank), die eine Ansage mit Straßennamen bieten, können andere Stimmen, ohne Ansage der Straßennamen, installiert werden. Derzeit gibt es z.B. kölsch, bayrisch, österreichisch sowie eine "hochdeutsche" Variante. Über das Garmin Voice Studio kann man auch selber kreativ tätig werden und eigene Ansagen erstellen.
Sonntag, 6. Februar 2011
Samstag, 5. Februar 2011
Neue iPhone-App für den naviki-Fahrradroutenplaner
Für naviki, den Online-Fahrradroutenplaner, steht eine verbesserte und weiterentwickelte App zur Verfügung. Zur Originalmeldung.
Garmin nüvi 1390 LMT im Test (1)
Lidl hat in dieser Woche das Gerät für 169 € im Angebot. Im Preis enthalten ist die "nüMaps Lifetime"-Garantie (welch eine Wortschöpfung): Lebenslange kostenlose Kartenupdates, die auf max. 4 pro Jahr beschränkt sind. Für mich war das ein Grund, das Gerät zu kaufen, da auch die Tests im Internet recht positiv ausfielen.
Das nüvi wird mit vorinstallierten Straßenkarten für den Großteil von Europa geliefert. Zusätzlich verfügt das Gerät über einen Steckplatz für MicroSD-Karten, der weitere Karten aufnehmen kann. Neben dem Gerät ist das Stromversorgungskabel (Eingang: 10 - 30 V DC) mit integriertem TMC-Empfänger, eine Saugnapfhalterung sowie eine Klebeplatte zur Montage der Saugnapfhalterung auf dem Armaturenbrett enthalten. Dazu eine Kurzanleitung. Die vollständige Anleitung im PDF-Format muss man sich erst aus dem Internet herunterladen.

Das Gehäuse macht einen recht soliden Eindruck und ist sehr flach (ca. 15 mm). Der erste Satellitenempfang (unter freiem Himmel) nach dem Auspacken dauerte weniger als 1 Minute. Leider informiert das nüvi nur über einen "Balkenanzeige" über den GPS-Empfang. Bei mindestens einem grünen Balken ist das Gerät navigationsbereit. Werden keine Satelliten empfangen, erscheinen die Balken rot oder leer. Eine separate GPS-Statusseite fehlt. Im Navigationsbetrieb wird keine Information über den GPS-Empfang angezeigt. Geht der Empfang verloren, erfolgen ein Sprach- und Texthinweis.

Für die Verwendung im Gebäude kann das nüvi auf GPS-Simulation umgestellt werden, wenn man z.B. Routen planen und speichern möchte. Die Empfangseigenschaften kann ich bisher nur als gut bezeichnen, da auch im Gebäude in Fensternähe noch Empfang angezeigt wird.
Die Routenberechnungen, auch über längere grenzüberschreitende Strecken erfolgen sehr schnell. Bsp: 850 km nach Österreich in ca. 12 sec. Routen im innerstädtischen Bereich (ca. 10 km) stehen fast auf "Knopfdruck" zur Verfügung.
Die ersten Testfahrten im innerstädtischen Bereich mit dem nüvi verliefen sehr positiv. Die Ansagen kommen rechtzeitig und beim Verlassen der Route erfolgt die Neuberechnung sehr schnell. Das die Hinweise auf Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht immer passen, bewerte ich nicht als so gravierend und sind dem Kartenmaterial zuzuordnen und nicht dem Gerät.
OSM-Karten auf dem nüvi nutzen
Interessant ist in meinen Augen die Möglichkeit, zusätzlich zu den mitgelieferten Karten auch die Daten des OpenStreetMap-Projektes zu nutzen. Die OSM-Karten sind in Teilbereichen sehr viel detaillierter und somit lässt sich das nüvi auch zu Fuß oder mit dem Rad nutzen, auch wenn die Akku-Laufzeit mit 4 h (Herstellerangabe) nicht für längere Ausflüge geeignet ist.
Die OSM-Karten lassen sich sehr einfach auf dem nüvi installieren. Man besorgt sich den gewünschten Kartenausschnitt im Garmin-Format, z.B. von www.raumbezug.eu , legt auf einer MicsoSD-Karte einen Ordner mit der Bezeichnung "Garmin" an und kopiert die img-Datei in diesen Ordner. Das nüvi einmal neu starten und die OSM-Karte kann über den Menüpunkt "Extras -> Einstellungen -> Karte -> Info" aktiviert werden. Die vorinstallierte Karte (CN Europe NT) muss deaktiviert werden, da sie ansonsten die OSM-Karte überlagert.
Mit der OSM-Karte ist auch Routing für Fußgänger und Radfahrer möglich. Hierzu tippt man in der Karte das Ziel an und die Route kann berechnet werden.
Das nüvi wird mit vorinstallierten Straßenkarten für den Großteil von Europa geliefert. Zusätzlich verfügt das Gerät über einen Steckplatz für MicroSD-Karten, der weitere Karten aufnehmen kann. Neben dem Gerät ist das Stromversorgungskabel (Eingang: 10 - 30 V DC) mit integriertem TMC-Empfänger, eine Saugnapfhalterung sowie eine Klebeplatte zur Montage der Saugnapfhalterung auf dem Armaturenbrett enthalten. Dazu eine Kurzanleitung. Die vollständige Anleitung im PDF-Format muss man sich erst aus dem Internet herunterladen.

Das Gehäuse macht einen recht soliden Eindruck und ist sehr flach (ca. 15 mm). Der erste Satellitenempfang (unter freiem Himmel) nach dem Auspacken dauerte weniger als 1 Minute. Leider informiert das nüvi nur über einen "Balkenanzeige" über den GPS-Empfang. Bei mindestens einem grünen Balken ist das Gerät navigationsbereit. Werden keine Satelliten empfangen, erscheinen die Balken rot oder leer. Eine separate GPS-Statusseite fehlt. Im Navigationsbetrieb wird keine Information über den GPS-Empfang angezeigt. Geht der Empfang verloren, erfolgen ein Sprach- und Texthinweis.

Für die Verwendung im Gebäude kann das nüvi auf GPS-Simulation umgestellt werden, wenn man z.B. Routen planen und speichern möchte. Die Empfangseigenschaften kann ich bisher nur als gut bezeichnen, da auch im Gebäude in Fensternähe noch Empfang angezeigt wird.
Die Routenberechnungen, auch über längere grenzüberschreitende Strecken erfolgen sehr schnell. Bsp: 850 km nach Österreich in ca. 12 sec. Routen im innerstädtischen Bereich (ca. 10 km) stehen fast auf "Knopfdruck" zur Verfügung.
Die ersten Testfahrten im innerstädtischen Bereich mit dem nüvi verliefen sehr positiv. Die Ansagen kommen rechtzeitig und beim Verlassen der Route erfolgt die Neuberechnung sehr schnell. Das die Hinweise auf Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht immer passen, bewerte ich nicht als so gravierend und sind dem Kartenmaterial zuzuordnen und nicht dem Gerät.
OSM-Karten auf dem nüvi nutzen
Interessant ist in meinen Augen die Möglichkeit, zusätzlich zu den mitgelieferten Karten auch die Daten des OpenStreetMap-Projektes zu nutzen. Die OSM-Karten sind in Teilbereichen sehr viel detaillierter und somit lässt sich das nüvi auch zu Fuß oder mit dem Rad nutzen, auch wenn die Akku-Laufzeit mit 4 h (Herstellerangabe) nicht für längere Ausflüge geeignet ist.
Die OSM-Karten lassen sich sehr einfach auf dem nüvi installieren. Man besorgt sich den gewünschten Kartenausschnitt im Garmin-Format, z.B. von www.raumbezug.eu , legt auf einer MicsoSD-Karte einen Ordner mit der Bezeichnung "Garmin" an und kopiert die img-Datei in diesen Ordner. Das nüvi einmal neu starten und die OSM-Karte kann über den Menüpunkt "Extras -> Einstellungen -> Karte -> Info" aktiviert werden. Die vorinstallierte Karte (CN Europe NT) muss deaktiviert werden, da sie ansonsten die OSM-Karte überlagert.
Mit der OSM-Karte ist auch Routing für Fußgänger und Radfahrer möglich. Hierzu tippt man in der Karte das Ziel an und die Route kann berechnet werden.
Es geht weiter
Nach mehr als zwei Jahren Pause soll NOeGS wieder mit Inhalten gefüllt werden. Aus zeitlichen Gründen wird das nicht mehr so umfangreich sein, wie in den früheren Jahren. Zukünftig werden neue Beiträge überwiegend hier im Blog erscheinen.
Freitag, 29. Februar 2008
Neu: CompeGPS Empfänger
CompeGPS präsentiert auf der CeBIT (Halle 15, Stand F60) das neue GPS-Gerät, das Straßennavigation und Outdoornavigation mit topographischen Karten bietet. Das Gerät bietet einen 3,5 " Bildschirm und die Schutzklasse IPX7.


Quelle: Pressemitteilung CompeGPS


Quelle: Pressemitteilung CompeGPS
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